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luckyzippo

4 Ringe - 5 Zylinder

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09.07.2009, 18:24

Opel Klassiker

Ja,ich gebs zu...früher hab ich durchaus auch ein paar Opels gehabt... und es gibt einen,den hätte ich heute noch gerne, nur dessen Image aus den späten 80ern hat mich immer zurückgehalten...
Ich mag den alten Manta ... wohlgemerkt den Manta A, den Manta B aus Filmen wie Manta,Manta etc. eher nicht.

Aber zum Thema, ich hab auf Stern.de gerade nen Artikel über alte Opels gelesen, ich möchte den hier mal vorstellen:

Der Opel Kadett B:
Dieses Auto ist gemütlich wie ein Kaffeekränzchen am Sonntagnachmittag.Mit einer sanften Schaukelbewegung gleitet der Kadett über Bodenwellen hinweg und will nur hin und wieder mit ein paar Korrekturen am spindeldürren Volant auf Kurs gebracht werden. Was die Federung nicht wegsteckt, wird von den Sitzpolstern geschluckt, die ungefähr soviel
Seitenhalt bieten wie ein Wackelpudding. Mit nicht mal 800 Kilogramm kommt der 1,1-Liter Vierzylinder gut zurecht, auch wenn je nach Ausstattung nur 45 bis 60 Pferdchen unter der Haube schlummern.

Der Opel Kadett B hat zwar kein Blumenväschen am Armaturenbrett wie der Käfer, dafür aber moderne Schalter, einen Tacho, der voller Optimismus bis 160 reicht und ein Handschuhfach mit schmucker Drehknopf-Öffnung. Die schwarzrot gemusterten Sitze harmonieren perfekt mit den Fußmatten. Die sehen zwar aus wie selbst gehäkelt, doch es gab sie beim freundlichen Opel-Händler als Zubehör.


Im neuen Astra legt Opel viel Wert auf Ablagen - Becherhalter, Platz für 1,5-Liter Flaschen, Handy oder iPod. Beim Kadett wäre im gigantischen Fußraum zwar ohne Ende Raum für Ablagen, doch die sucht man abgesehen vom Handschuhfach vergebens. Wozu auch? Der Kofferraum hat üppige Ausmaße und lässt neben dem Gepäck noch reichlich Spielraum für andere Sachen: Auf der linken Seite macht es sich das Reserverad bequem, rechts hat sich der 40 Liter große Kraftstofftank mitten im Aufprallbereich häuslich eingerichtet.



Kadett oder Käfer - bis in die frühen 70er Jahre hinein gab es auf diese Frage für logisch denkende Autofahrer eigentlich nur eine Antwort. Der Kadett war zwar etwas teurer als der Volkswagen - im August 1970 musste man für den kompakten Opel mit Stufenheck und zwei Türen 5840 D-Mark auf den Tisch legen, für einen Standard-Käfer 4695 Mark. Doch der Kadett bot mehr Platz für die Passagiere, mehr Laderaum, mehr Leistung und verbrauchte auch noch weniger Sprit. Trotzdem zog der Käfer dem Kadett bei den Verkaufszahlen davon. "Da weiß man, was man hat," frohlockte man in Wolfsburg.

Bis in die 60er Jahre hinein waren Opel und Volkswagen eigentlich keine Konkurrenten - VW baute den Käfer, Opel große Limousinen mit amerikanischem Einschlag. Erst mit dem Kadett gingen die Rüsselsheimer auf Käferjagd. Den Namen lieh man sich vom erfolgreichen Vorkriegsmodell, die Form des Wagens war allerdings kantig-modern. Extra für den Kadett baute Opel sein neues Werk in Bochum, in dem auch der neue Astra vom Band laufen wird. Von 1962 bis 1965 entstanden 650.000 Kadett A - nicht mehr als ein Achtungserfolg, krabbelten doch im gleichen Zeitraum 3,4 Millionen Käfer vom Band

Erst mit dem Kadett B startete Opels Kompaktklasse richtig durch. Bis 1973 wurden mehr als 2,7 Millionen B-Kadetten gebaut. Der Wagen verringerte nicht nur bei den Verkaufszahlen den Abstand zum Käfer, er war auch rundum das modernere Fahrzeug. Der Stolz auf den eigenen Fortschritt schlug sich sogar in der Betriebsanleitung des Kadett wieder, die mit den Worten beginnt: "Herzlichen Glückwunsch zu ihrem neuen Wagen, der in einem der modernsten Automobilwerke der Welt entstanden ist und alle neuzeitlichen Erkenntnisse der automobiltechnischen Entwicklung in sich birgt"

Der kompakte Opel bot außerdem eine nie da gewesene Variantenvielfalt. 12 Versionen standen zur Auswahl, darunter der Kombi namens Caravan, ein Rallye-Kadett und verschiedene Coupés. Eins davon lieferte sogar Ideen für den neuen Astra: "Bei der Gestaltung der C-Säule haben wir uns vom Kiemen-Coupé aus dem Jahr 1967 inspirieren lassen", sagt Astra-Chefdesigner Uwe Mueller

Beim D-Kadett (1979 bis 1984) brach Opel mit dem Prinzip des Hinterradantriebs und stellte (wie auch VW beim Golf) auf Frontantrieb um, was die Fahrsicherheit verbesserte und gleichzeitig Kosten sparte. Gegen den Verkaufsschlager Golf sollte der Kadett allerdings nie eine Chance haben - auch nicht, als der aerodynamische E-Kadett 1984 zum Auto des Jahres gekürt wurde.



Was für historische Fahrzeuge interessieren euch noch?
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excalibur1976

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10.07.2009, 09:22

Klasse! Sehr interessant. In den frühen 90ern hatte ein Kumpel einen Mintgrünen Ascona B. Tiefergelegt ohne Ende, Sportsitze und Sport-Gurte. War immer ein Highlight wenn dieser vor die Schule vorfuhr um mich in der Pause abzuholen :-)

Ich muss ihn mal fragen ob er davon noch Bilder hat :)

Damals habe ich den Ascona B geliebt.

Mein "Traumauto" war und ist noch immer der Calibra Calibra V6 oder Turbo (als Fun-Fahrzeug)
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10.07.2009, 09:30

Ascona B ist kultig,stimmt wohl ... ATS 5-Sternfelge drauf in 7 oder 8x13 ...ordentliches Fahrwerk rein,dann kannste beim überfahren einer Zigarettenkippe sagen,ob´s mit oder ohne Filter war :D


btw. Der Calibra Turbo lief gut,war aber mndestens ebenso unzuverlässig ...

google mal nach Lotus Omega, der gab sich auch mal für allerkürzeste Zeit die Ehre
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11.07.2009, 19:40

Was heißt denn hier "Ja,ich gebs zu...früher hab ich durchaus auch ein paar Opels gehabt.." ??? Ich habe sogar 3 Opel gehabt. Einen Kadett D, einen Kadett E und einen Astra F. Der Kadett D war super, nach 2 Monaten ist mir aber einer dermaßen draufgefahren, dass er in die Presse kam. Der Kadett E wurde gefahren bis er fast auseinander fiel :D Und den Astra hab ich nach 6-7 Jahren und 170000 KM verkaufen müssen, da ich sonst nicht mehr viel dafür gekriegt hätte. Es gibt so viele geile Opel und der neue Astra wird den Golf sowas von alt aussehen lassen ...

luckyzippo

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11.07.2009, 23:04

Nun, den Insignia würd ich jederzeit nehmen ... allerdings gerade die D-Kadetten konnte man nur länger halten, wenn man ein Schweißgerät sein Eigen nannte ... Der E-Kadett hatte leider ebenso wie der erste Astra werksmäßig keine hinteren Radläufe sondern Schweizer Käse ... Einem meiner Kadetten hatte ich die werksmäßigen Verbreiterungen mal abgenommen zwecks lackiervorbereitungen,und was ich da sah geht echt auf keine kuhhaut mehr ...
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12.07.2009, 00:33

Den D-Kadett hatte ich nicht lang genug um das beurteilen zu können, aber der E-Kadett war rostmäßig eine Zumutung. Ich habe öfter die Radkästen hinten abgeschliffen und mit Sprühlack neu gemacht. Am Ende war aber der Unterboden an einigen Stellen so gut wie durch, meine befreundete Werkstatt sagte nur, sieh zu das du ihn los wirst ... Es gab auch Phasen, in denen er mehr Öl als Sprit brauchte ?( Der Astra hatte rostmäßig gar nichts. Überhaupt hatte der in all den Jahren nur ein paar Verschleißteile wie Auspuff nach 5 Jahren, neuer Krümmer nach 7 Jahren, neue Stoßstange (Crash), Auffüllen der Klima (nach 4 Jahren) und 2 Lamdasonden. Das war nicht viel. Der C4 hatte nun in 3 Jahren eine gebrochene Feder vorne links, ansonsten bis auf neue Wischer und neues Öl nix. So soll das auch bleiben

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