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luckyzippo

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  • »luckyzippo« ist der Autor dieses Themas

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22.07.2009, 08:28

Bundeswehr und Afghanistan

Soldaten der Bundeswehr sind im Norden Afghanistans an einer Großoffensive gegen die Taliban beteiligt. Dabei setzen sie auch Schützenpanzer vom Typ Marder und Artillerie-Geschütze ein. Unterdessen wurde bekannt, dass der Juli der mit Abstand tödlichste Monat für die US-Truppen in Afghanistan war.


Die Bundeswehr ist derzeit an Kämpfen gegen die Taliban in Afghanistan beteiligt. Es gebe eine Militäroperation der afghanischen Sicherheitskräfte im nordafghanischen Raum Kundus, an der auch Einheiten der Internationalen Schutztruppe ISAF teilnähmen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Unter ihnen seien auch deutsche Soldaten. Sie setzten auch schwere Waffen wie Schützenpanzer Marder und Mörser ein. Zum Umfang des Einsatzes wollte sich das Ministerium nicht äußern.

Quelle: Stern.de


Persönliche Meinung: Was zum Teufel will die schlecht ausgerüstete,größtenteils schlecht ausgebildete Helfermannschaft da? Von dem Glauben,das Gebiet befrieden zu können muss doch langsam aber sicher auch der letzte abweichen...unsere Art zu leben lässt sich da unten keiner aufdrücken. (Klar, die haben alle Angst vor ihrer eigenen Merkel-Figur)
Wenn etwas klemmt,wende Gewalt an.Geht es kaputt, hätte es eh erneuert werden müssen.

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2

22.07.2009, 09:12

Tja aus meiner Sicht ist das ganze Thema nicht so einfach mit gut oder schlecht zu beantworten. Es ist einerseits schlecht, Truppen dahin zu schicken, weil man gegen die Guerillia dort wenig machen kann = sinnlose Geldverschwendung. Die Russen haben es nicht geschafft, die Amerikaner+andere Länder wie wir schaffen es ebenfalls nicht. Die Bevölkerung dort ist unterdrükt und hat Angst, sie hat nichts zum Leben, lebt in extremer Armut. Das die sich nicht auf die Seite der "guten" stellen, ist doch klar. Darum wird es nicht möglich sein, das Land zu befrieden bzw. diese Terrorspinner zu besiegen. Nun die andere Seite: Macht man nichts, herrscht dort die Taliban. Die kontrollieren doch eh schon alles, bauen ein Ausbildungslager nach dem anderen, bauen Drogen an um Waffen zu finanzieren - wenn man das nicht versucht zu stoppen, nimmt das noch mehr überhand und es nur eine Frage der Zeit bis die C, B oer sogar A-Waffen bekommen. Dieses Problem gilt im übrigen für alle armen Regionen der Welt, egal ob Afghanistan, Afrika, Süd-Ost-Asien, was ihr wollt. Soange es Länder gibt, in denen das Geld statt ins Futter in Waffen geht, und die gibts leider viel zu viele, ändert sich nichts.

Die Bundeswehr muss dort sein, einfach darum, weil wir uns nicht immer mit Geld herauskaufen können und dürfen. Die anderen Nato-Staaten sind dabei, wir nicht. Das darf nicht sein, darum sind wir dieses mal dabei. Das die Truppe mies ausgerüstet wird, ist leider bekannt und es ist um so trauriger, dass es nicht besser wird. Der Oberwitz sind jedoch die Regeln und Gesetze an die sich an Soldat dort halten muss, das ging ja die Tage durch die Presse. Z.B,. muss erst ein Warnschuss abgegeben werden, bevor man einen fliehenden Terroristen anschießen darf uvm. In anderen Truppen ist das nicht so, die lachen sich ja schlapp über unsere Jungs. Da werden wieder mal Regeln von Sesselfurzern aufgestellt, die schön tausende Kilometer im warmen Sessel sitzen und überhaupt nicht wissen, was sie da machen

Fastjack

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3

22.07.2009, 11:00

Bedingt durch meine Dienstzeit bei dem Verein die zwar schon etwas her ist sehe ich es trotzdem so das mit einen schlecht ausgebildeten Haufen mit Deutschen regeln da unten nicht zu gewinnen ist und auch niemand gewinnen wird.
Gut ich bin anders ausgebildet worden und in dieser Einheit war eine Diskussion ob Warnschuss oder nicht kein Thema es gab ein Ziel zu erfüllen der weg zu diesem Ziel blieb einen selbst überlassen. Aber wir reden hier von Normalos die in keinster weise für ein Auftrag wie diesen geschaffen sind.

Das Training was die hier in Deutschland bekommen ist einfach schlicht und ergreifend lächerlich, einen Kriegseinsatz kann man einfach nicht trainieren. Was auch sehr wenige wissen ist das in den anderen Einheiten der Nato überwiegend Berufssoldaten mit spezieller Ausbildung sich vor Ort befinden oder die Einsatz -und Wehrdienstzeit sofern vorhanden wesentlich länger ist als bei uns.

Weiterhin besteht das Problem das die Jungs die da runter gehen nur die Kohle die sie machen verführt. Ja ich schreibe verführt weil sich die Kinder in keinster weise einen Kopf machen das das da unten eine andere Welt ist. Ich kenne einige die sich in Krisen und vor allem in Kampfeinsätzen befunden haben und alle haben danach gesagt das das was sie erlebt haben einfach unvorstellbar grausam war und sie bis ins tiefste verändert hat. Ich rede hier von wirklich ausgebildeten Personal die auf sowas gedrillt wurden und stelle mir dann mal vor was passiert wenn ein 22 jähriger mit normalo Grundausbildung in ein Krisengebiet kommt. Wenn ich mir dann noch vorstelle das unsere Politiker diesem Soldaten das Leben mit Regeln die er zu befolgen hat schwer macht na herzlichen dank. Eine Person erhebt eine Waffe gegen mich und ich muss erstmal nen Warnschuss abgeben ???????
Natürlich müssen auch wir unseren Beitrag zum Weltfrieden beitragen aber wenn dann bitte mit Leuten die ihre Arbeit verstehen diesbezüglich ausgebildet sind und vor allem in angemessenen Rahmen.

Fastjack
--Bunt ist das Dasein und Granatenstark--
----Volle Kanne Hoschies-----

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