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luckyzippo

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24.07.2009, 06:55

Schwere Unwetter fordern mehrere Tote

Eine Schneise der Verwüstung haben schwere Unwetter durch Teile Mitteleuropas gezogen, dabei gab es mehrere Tote und Verletzte. In Deutschland standen Keller und Straßen unter Wasser, etliche Bäume stürzten um - für das Wochenende haben Meteorologen Hoffnung auf Wetter-Besserung.

Warschau/München - Heftiger Regen und Sturmböen haben am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag Teile Mitteleuropas getroffen und dabei mindestens acht Menschen getötet. Die meisten Toten waren in Polen zu beklagen - dort wurden am frühen Freitagmorgen sieben Opfer gemeldet. In Tschechien wurde eine Frau von einem abgerissenen Ast erschlagen.
In Polen wütete der Sturm am schlimmsten im Südwesten des Landes. Auch Zentralpolen wurde schwer getroffen. Die polnischen Medien berichteten am Morgen von mindestens sieben Toten - fast alle durch umstürzende Bäume. In Chojne bei Lodz etwa fiel ein Baum auf ein fahrendes Auto - eine schwangere 24-Jährige und ihre ungeborenes Kind starben dabei, zwei kleine Kinder überlebten den Unfall. Auch in Rawicz wurde ein Mann von einem Baum erdrückt.
Die Zahl der Verletzten in Polen wurde mit über 50 angegeben. Bei Kotroszyn wurden sechs Menschen durch einen Stromschlag schwer verletzt. Laut Feuerwehr beschädigte der Sturmwind in Polen Dutzende Stromleitungen und entwurzelte hunderte von Bäumen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt.
Auch der Norden und Westen Tschechiens wurden am Donnerstagabend von schweren Unwettern heimgesucht. Dabei wurde nach Angaben des tschechischen Fernsehens in Liberec (Reichenberg) eine 75-Jährige von einem herabfallenden Ast erschlagen. Zahlreiche Bahnlinien wurden durch umgestürzte Bäume oder beschädigte Oberleitungen außer Betrieb gesetzt. Vielerorts richteten die Windstöße schwere Schäden an Gebäuden an.

Verletzte und Sachschäden in Deutschland
In weiten Teilen Deutschlands richteten die Gewitter und Sturmböen hohen Sachschaden an, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Blitzeinschläge in Marl und Haltern (Nordrhein-Westfalen) verursachten Wohnhausbrände und richteten einen Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro an, wie die Polizei in Recklinghausen mitteilte.
In Aachen, Duisburg, Bottrop und im Kreis Wesel stürzten Bäume auf Straßen und Autos. Straßen und Keller standen unter Wasser. In Aachen drückten Hagel und Sturm zudem das Dach eines Supermarktes ein. Verletzte gab es nicht. Heftige Unwetter gab es auch in Niederbayern, Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns sowie im Südwesten.
In Niederbayern richteten die Unwetter große Schäden an. Im Passauer Hafen wurde ein Aluminium-Dach weggerissen und landete auf zwei Booten und sechs Fahrzeugen. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt. Mehrere Dächer wurden abgedeckt, etliche Bäume fielen auf Autos und Lastwagen. In Deggendorf wurde durch den Sturm die komplette Fabrikhalle eines Bauelemente-Herstellers abgedeckt. In Plattling wurde ein Gas-Tank von einem umstürzenden Baum getroffen und beschädigt. Mehrere Straßen waren nach den Unwettern von querliegenden Bäumen blockiert. In Straubing legte ein Blitzeinschlag einen Sendemast lahm. Die Einsatzzentrale Niederbayern registrierte rund 500 Notrufe.
Auch in Nord- und Südbaden hielt ein Unwetter Polizei und Feuerwehr in Atem. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt, Äste abgerissen, viele Straßen waren unter anderem im Ortenaukreis zeitweise blockiert. Züge unter anderem zwischen Offenburg und Kehl sowie Richtung Hausach verspäteten sich. Zwischen Bühl und Achern stürzte ein Baum auf ein Wohnwagengespann. Verletzt wurde niemand.
Nach Angaben der Offenburger Polizei gingen in kurzer Zeit weit mehr als 200 Notrufe ein. In Aalen und Bad Mergentheim kam es in Folge von Blitzeinschlägen zu Dachstuhlbränden mit einer Schadenshöhe von insgesamt rund 90.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
Heftige Regenschauer setzten am Donnerstagabend in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns Straßen unter Wasser und fluteten Häuser. Nach Angaben der Rettungsleitstellen mussten vor allem in Nordwestmecklenburg Feuerwehren ausrücken, um Keller leer zu pumpen und hochgedrückte Gullydeckel zurechtzurücken. Für Mecklenburg- Strelitz und die Stadt Neubrandenburg war eine Unwetterwarnung gegeben worden. Auch dort drückten laut Polizei Sturmböen einzelne Bäume um. Ein Baum traf das Auto eines 25-Jährigen. Der Mann wurde leicht verletzt. Große Hagelkörner richteten in der Prignitz (Brandenburg) Schäden an. Heftige Winde stürzten Bäume um, berichtete der Lagedienst in Potsdam.
Die Gewitterphase mit Unwettern und Schwüle geht in den nächsten Tagen zu Ende, pünktlich zum Wochenende sagen die Meteorologen einen Temperatursturz um rund 10 Grad voraus. "Es hat sich in diesem Jahr so eingespielt - alle fünf bis acht Tage gibt es eine Wetterumstellung", sagte Ansgar Engel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Vor der Abkühlung gibt es noch einmal heftige Unwetter mit allem, was das Wetter zu bieten hat. Schauer und Gewitter fallen am Freitag deutlich schwächer aus als bei den Unwettern der vergangenen Tage.
Spelle: Spiegel.de
Wenn etwas klemmt,wende Gewalt an.Geht es kaputt, hätte es eh erneuert werden müssen.

Schrotty

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24.07.2009, 07:12

Gestern Nacht bei uns in Wien war auch die Hölle auf Erden für kurze Zeit. In extrem kurzer Zeit waren die Strassen zum teil unter Wasser usw.. Zum Glück war ich schon daheim als das ganze anfing.
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