Zeca Schall stammt aus Angola und wohnt seit über 20 Jahren in Thüringen. Seit er Wahlkampf für die CDU macht, wird er von der NPD bedroht. Jetzt steht er unter Polizeischutz.
Die rechtsextreme Partei hatte Zeca Schall, der auf Großplakaten neben Ministerpräsident Dieter Althaus für die CDU zur Landtagswahl am 30. August wirbt, am Dienstag in einer Pressemitteilung als „CDU-Quotenneger“ beschimpft und zur Heimreise aufgefordert. Die NPD wolle Schall „direkt dazu animieren“, ein neues Leben zu beginnen. Am Mittwoch versuchten mehrere Rechtsextreme wie angekündigt, den 45-Jährigen CDU-Mann an dessen Wohnort in Hildburghausen aufzusuchen.
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Pers. Anmerkung:
Skandalös, beängstigend und traurig, dass soetwas in unserem Land immer noch möglich ist. Es kann doch nicht sein, das a) das die rechten einfach soetwas machen und nichts unternommen wird (politisch) und viel schlimmer b) in einer Reportage haben sie Einwohner aus der Stadt gezeigt, die den rechten zustimmen. Ich frage mich echt, ob diese Mitmenschen einfach nur blöd sind oder ob die in Angst vor den Rechten leben und dann solche Kommentare abgeben. Ich will gar nicht drauf herumreiten, dass im osten viel mehr rechte leben als woanders, aber es ist leider auffällig. Mit Armut und Arbeitslosigkeit alleine ist das nicht mehr zu erklären, das ist in den Köpfen drin