Beschäftigte im IT-Bereich in den USA müssen im neuen Jahr damit rechnen, nicht mehr kostenlos mit Kaffee versorgt zu werden. Das geht aus einer Umfrage des Magazins Channel Insider unter Unternehmen hervor.
Allerdings dürfte dies für viele noch die geringste Einschränkung darstellen. Um die Kosten weiter zu senken, werden auch andere Zusatzleistungen der Unternehmen beschnitten. Einschränkungen gibt es bei der Krankenversorgung und den Bonus-Zahlungen.
37 Prozent der befragten Unternehmen wollen auf diese Art versuchen, ihre Personalkosten zu reduzieren. Insgesamt 43 Prozent gaben außerdem an, die Ausgaben für Geschäftsreisen senken zu wollen. Die dort stattfindende Kommunikation soll auf andere, billigere Kanäle verlagert werden.
37 Prozent gaben weiterhin an, Mitarbeiter, die bereits länger für die Firma tätig sind, direkt durch neue Beschäftigte ersetzen zu wollen. Das soll frischen Schwung in die Arbeit bringen und die Produktivität erhöhen.
Allerdings ist auch die Schaffung neuer Stellen geplant. Mehr als jedes zwölfte Unternehmen will seinen IT-Bereich bereits um einen oder mehrere Mitarbeiter erweitern, deren Aufgabe lediglich die Präsentation der Firma in Social Networks darstellt. Viele weitere wollen dies erst einmal von bestehenden Beschäftigten mit erledigen lassen.
Erfreuliche Nachrichten gibt es auch für jene, die 2009 ihren Job verloren haben. Eine Reihe von Firmen bereitet derzeit schon wieder Neueinstellungen in der IT-Abteilung vor und will dabei vor allem auf ehemalige Mitarbeiter zurückgreifen, da diese sich mit den Gegebenheiten bereits auskennen.
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